Pressemitteilung vom 08.12.2003

Junge Liberale fordern neue Regelung der Ferienzeiten

Die Jungen Liberalen (JuLis) Freiburg fordern eine grundlegende Neugestaltung der Schulferienzeiten. Die Jugendorganisation hält es für sinnvoll, statt den bisherigen Halbjahren Trimester einzuführen und damit die Zahl der Ferienblöcke auf drei zu reduzieren. Vorgesehen sind je vier Wochen Weihnachts- und Frühjahrsferien in der Zeit um Ostern sowie ein ausgedehnter, 8-wöchiger, Sommerferienblock. Unberührt davon sind die bislang zur Verfügung stehenden drei beweglichen Ferientage. Auch die bisherigen Schul- und Ferienzeiten werden durch dieses Konzept nicht verändert.

Durch diese Maßnahme erwarten die JuLis unter anderem eine kontinuierlichere Arbeitsweise, die Lehrern und Schülern zugute kommt. Vor allem sei es aber wichtig, erklärt der Kreisvorsitzende Nils Meppen, dass durch die am Ende der Trimester erfolgenden Informationen über den Leistungsstand der Schüler Defizite rechtzeitig erkannt und behoben werden können: „Wenn ein Schüler in einem oder mehreren Fächern abfällt, erkennen das die Eltern, aber auch der betroffene Schüler so früh, dass sich in den verlängerten Ferienzeiten die Möglichkeit eröffnet, Wissenslücken zu schließen und so den Anschluss an die Klasse wiederherzustellen.“ Dennoch bliebe immer noch genügend Zeit für eine ausreichende Regeneration. So könnte unter dem Strich das Leistungsniveau gesteigert und die Zahl der Nichtversetzungen verringert werden. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass diese Neuregelung der Ferienzeiten kostenneutral gestaltet werden könnte und somit der Haushalt nicht belastet würde.

Die Freiburger JuLis sind erfreut darüber, dass auch der Landesverband der Jungen Liberalen dieses Konzept unterstützt. Auf seiner letzten Sitzung hat der erweiterte Landesvorstand einen Antrag dazu verabschiedet.