Pressemitteilung vom 06.09.2000
Die Jungen Liberalen (JuLis) aus Freiburg kritisieren den Vorschlag von Innenminister Schäuble, rechtsextremen Gewalttätern künftig Fahrverbot zu erteilen, aufs Schärfste. Selbstverständlich müsse nach Ansicht der JuLis gegen den Rechtsextremismus massiv und energisch vorgegangen werden. Dies könne aber nicht durch blinden Aktionismus, billigen Populismus und absurde Repressionen erreicht werden. Vielmehr sollte die Politik künftig auf mehr Prävention und Aufklärung Wert legen, damit das widerliche, rechtsextreme Gedankengut erst gar nicht entsteht.
„Die CDU scheint im Unterschied zu den anderen demokratischen Parteien vor langer Zeit ihre politische Evolution eingestellt zu haben. Biologisch fällt mir dazu nur der Vergleich zwischen Homo erectus und Homo sapiens ein“, äußerte sich der Kreisvorsitzende der JuLis, Christoph Glück. „Anders kann ich mir nicht erklären, dass eine Partei ständig mit neuen ausländerfeindlichen Parolen auftritt und dann mit blödsinnigen Ideen versucht, eben diese von ihnen geschürte Ausländerfeindlichkeit zu bekämpfen“, so Christoph Glück weiter. „Vielleicht sollte die CDU erst mal lernen, dass Ausländer nicht nur eine kulturelle sondern auch eine finanzielle Bereicherung für unsere Gesellschaft sind und dies den Bürgern erklären, bevor sie mit nutzlosen Repressionen aufwartet“, schloss der Kreisvorsitzende.