Pressemitteilung vom 28.10.2003

Liberaleres Drogen-Recht

MEPPEN: „Fall Pieper zeigt Notwendigkeit von Reformen.“

Für die Jungen Liberalen (JuLis) Freiburg zeigen die merkwürdigen Vorgänge rund m eine Hanfpflanze im Haus der Generalsekretärin der FDP, Cornelia Pieper, deutlich, dass Deutschland endlich ein liberaleres Recht in Bezug auf weiche Drogen braucht.

Der Kreisvorsitzende Nils Meppen äußert dazu: „Durchsuchungen dieser Art sollten weder bei prominenten Politikern noch bei einfachen Bürgern möglich und nötig sein. Da Gesundheitsgefährdung und Abhängigkeitsgefahr bei weichen Drogen wie Cannabis nicht höher sind als bei Alkohol und Nikotin, ist das bestehende Verbot nicht zu rechtfertigen. Vielmehr sollte jeder Mensch selbst entscheiden können, ob er weiche Drogen konsumieren möchte oder nicht. Die JuLis fordern deshalb seit Jahren die Legalisierung weicher Drogen, vor allem von Cannabis.“

Auch müsse nach Ansicht der Jugendorgansisation oberstes Ziel der Drogenpolitik sein, suchtkranken Menschen zu helfen. „Es nützt nichts, Abhängige in die Kriminalität zu treiben,“ so Meppen. Zudem gelte es, insbesondere bei Jugendlichen mit präventiven Maßnahmen gegen Drogenkonsum vorzugehen und über die Risiken aufzuklären, damit diese lernen, verantwortlich damit umzugehen.