Pressemitteilung vom 26.04.2004

Jugendorganisationen von CDU, SPD und FDP weisen Kritik des „Jungen Freiburg“ zurück

(Gemeinsame Pressemitteilung von JU, Jusos und JuLis, 26.4.2004)

Entsetzen über Polarisierungsversuch

Große Enttäuschung und Ratlosigkeit herrschte bei den politischen Jugendorganisationen über die Aussagen der Liste „Junges Freiburg“. Vertreter dieser Liste hatten, wie Zeitungsberichten zu entnehmen war, geäußert, dass junge Kandidaten in den Parteien weder „authentische“, wählbare Jugendliche seien noch die Interessen der jungen Generation vertreten würden.

Die Spitzenkandidaten und Kreisvorsitzenden der Jungen Union, der Jusos und der Jungen Liberalen zeigten sich einhellig entsetzt und bedauerten diese „verbalen Entgleisungen“. Schließlich müsse es das Ziel aller jungen Kandidaten sein, sich in großer Gemeinsamkeit für die Belange der Jugendlichen einzusetzen, anstatt sich gegenseitig zu „zerfleischen“. Die jetzigen Äußerungen des „Jungen Freiburg“ erinnerten mehr an die allen Bürgern verhasste Parteitaktik statt an eine verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Politikauffassung. Die jungen Menschen in der Kommunalpolitik dürften sich nicht gegeneinander ausspielen. So entstehe Politikverdrossenheit unter Jugendlichen.

Die Schuldenpolitik der derzeitigen Verwaltung, die dringend notwendige Sanierung von Schulen und Kindergärten oder die Bereitstellung von Einrichtungen für Jugendliche, in denen diese sich frei entfalten könnten, seien zentrale Anliegen, die von allen jungen Kandidaten vertreten werden sollten.

„Unsere beiden Spitzenkandidaten, Sascha Fiek und Christoph Glück, arbeiten seit Jahren mit den FDP-Stadträten zusammen. Dabei haben sie sich immer für jugendliche Themen engagiert und werden das auch weiter tun“, äußerte der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Nils Meppen. Stefan Schillinger, Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat der Jusos vertrat die Ansicht, dass „Diffamierungen im Stil der Kandidaten des Jungen Freiburgs keinem Jugendlichem helfen, endlich vernünftig ausgestatte Schulen und eine schuldenfreie Zukunft zu bekommen.“ Schließlich zeigte sich der Spitzenkandidat und Kreisvorsitzende der Jungen Union, Daniel Sander, überzeugt davon, dass es „uns allen nur mit Argumenten statt Parolen“ gelingen könne, Jugendliche an die Politik heranzuführen und „deutlich zu machen, dass wir ein gemeinsames Interesse daran haben, Freiburg lebens- und liebenswert auch für junge Menschen zu gestalten.“

Die Vertreter der drei Jugendorganisationen sind sich einig, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung über die beste Jugendpolitik nötig sei; ein inhaltsleerer Schmutzwahlkampf jedoch motiviere „bestimmt keinen jungen Menschen zum Gang an die Wahlurne“. Trotz unterschiedlicher Positionen der Parteien gebe es in der Jugendpolitik zahlreiche Übereinstimmungen; diese sollten gegen alle Spaltungsversuche auch gemeinsam an die Öffentlichkeit getragen werden.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Vorsitzenden und Spitzenkandidaten gerne zur Verfügung

gez. Daniel Sander, Kreisvorsitzender der Jungen Union

gez. Stefan Schillinger, Kreisvorsitzender der Jusos

gez. Nils Meppen, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen