Pressemitteilung vom 19.11.2002

Jugend leidet unter Rentenlast

Junge Liberale fordern Umstellung auf Kapitaldeckungsverfahren

"Das Umlagesystem ist am Ende und Rot-Grün steht ohne nachhaltiges Konzept da.", sagt der Diplom-Volkswirt Christoph Sprich, Vorsitzender der Jungen Liberalen Freiburg. "Immer weniger Junge Menschen müssen die Rentenlast der vergreisenden Gesellschaft tragen. Dennoch baut die Bundesregierung weiterhin auf die marode und unsinnige Umlagefinanzierung" und spielt damit auf die Erhöhung der Beitragssätze von 19,1% auf 19,5% an. Die 'Riester-Rente' sei erfolglos, "schon die Ansätze dieses kapitalgedeckten Systems wurden durch die rot-grüne Regulierungswut im Keim erstickt." Das Problem, so Christoph Sprich, liege in der Überalterung der Gesellschaft. Immer weniger Erwerbstätige stehen als Beitragszahler zur Verfügung, um die steigende Rentenlast zu bewältigen." Die aktuellen Schritte der Regierung gehen, so Sprich, in die falsche Richtung: "Selbst bei einem erdrückenden Beitragssatz von 22% kann schon 2025 das Rentenniveau nicht mehr finanziert werden - spätestens dann wird das System nicht mehr zu halten sein." Eine Erhöhung der Beitragssätze verstärke das Gewicht dieser Säule der Alterssicherung, die Lasten des vorprogrammierten Kollapses habe die Jugend von heute auszustehen. "Da es um unsere Zukunft geht, fordern wir als Partei der Jugend die Alterssicherung in die Hände des Einzelnen zu geben. Eine solche kapitalgedeckte Lösung ist nicht nur im Interesse der Bürgerfreiheit, sondern darüber hinaus die einzige nachhaltige Lösung."

Um diese Forderung der Bevölkerung zu vermitteln, starten die Jungen Liberalen Freiburg am Samstag, den 23.11.02 um 11 Uhr eine Aktion in der Innenstadt. Die schwere Rentenlast auf den Schultern der Jungen werden die „JuLis“ symbolisch durch die Stadt tragen.