Pressemitteilung vom 18.06.2007
FREIBURG. In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung äußerst sich der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Freiburg, Hartmut Hanke, zu der geplanten Einführung von Französisch als verpflichtende erste Fremdsprache an den Gymnasien entlang der Rheinschiene:
„In der jüngsten Umfrage des Freiburger Gesamtelternbeirats an 26 Grundschulen der Region haben 90% der Eltern gegen die Einführung einer Französischpflicht an badischen Gymnasien und damit für die Wahlfreiheit der ersten Fremdsprache votiert. Zudem gaben 78% der Eltern an, dass sie für ihr Kind als erste Fremdsprache Englisch wählen würden.
Diese Ergebnisse sind eindeutig und unmissverständlich. Warum entscheidet man über den Kopf derer hinweg, die es betrifft? Auch in anderen Bundesländern lernt man nicht nur deshalb verpflichtend polnisch, niederländisch, tschechisch oder dänisch, weil es eine direkte Grenze gibt.
Die JuLis Freiburg sprechen sich daher dafür aus, den Willen der Eltern und Schüler ernst zu nehmen und von der Einführung eines Französisch-Zwangs abzusehen.“