Pressemitteilung vom 17.07.2004

Vorrang für Schulsanierungen

Die Freiburger Jungen Liberalen (JuLis) sprechen sich ausdrücklich dafür aus, den dringend notwenigen Sanierungen der städtischen Schulgebäude endlich Priorität einzuräumen.

Angesichts der desaströsen Lage mit einem Reparaturstatus von über 100 Millionen Euro können die Schulsanierungen nach Ansicht der JuLis nicht weiter aufgeschoben werden. Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der JuLis, Nils Meppen: „Ohne gute Bildung für Kinder und Jugendliche schaden wir denjenigen, die sich dagegen am wenigsten wehren können und graben uns selbst für die Zukunft das Wasser ab.” Es verstehe sich von selbst, so Meppen weiter, dass eine gute Bildung in heruntergekommenen Schulen nicht möglich sei.

Positiv bewertet die Jugendorganisation, dass die Stadtverwaltung zur Sanierung der Schulen auch auf die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen setzen möchte. Da die Stadt diese Herausforderung nicht alleine bewältigen könne, sei Public Private Partnership unumgänglich. Kritik daran ist für die JuLis daher unverständlich: „Entscheidend ist, dass die Schulen endlich saniert werden, “ meint Nils Meppen.

Aus diesem Grund müsse man auch die Mahnungen aus dem Regierungspräsidium ernst nehmen: „Wenn sich der Oberbürgermeister über diese Signale leichtfertig hinwegsetzt indem er sich nach eigenen Angaben ‚einen feuchten Dreck’ dafür interessiert und die Schulsanierungen dann an der fehlenden Genehmigung des Regierungspräsidiums scheitern wäre das katastrophal, “ so Meppen.