Pressemitteilung vom 16.02.2003
Über 100 politisch organisierte und unorganisierte Jugendliche haben an diesem Wochenende in Stuttgart die Möglichkeit genutzt, sich im Rahmen des 17. Liberalen Jugendtags mit den aktuellen Fragen der Energiepolitik zu beschäftigen. Zu diesem hatte die FDP-Landtagsfraktion in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der JuLis eingeladen. In seinen einführenden Worten machte der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Tim Lucas, den Teilnehmern deutlich, dass die Sicherung der Energieversorgung eine zentrale Herausforderung liberaler Politik sei, deren Ziel es immer sein müsse, den "Dreiklang aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Belangen einer Gesellschaft" zu wahren. Außerdem betonte Lucas, dass in Zukunft regenerative Energieträger stärker gefördert werden müssten, um mittel- und langfristig aus der bisherigen konventionellen Stromerzeugung über fossile Brennstoffe und über Kernspaltung aussteigen zu können. Dabei seien alle regenerativen Energieträger, egal ob "Wind, Wasser, Sonne, Biomasse oder Geothermie" zu berücksichtigen. Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen in Freiburg, Christoph Sprich, sieht die Veranstaltung als Bestätigung der Zukunftsorientiertheit liberaler Jugend. Das Interesse für ökologische Probleme und die Kompetenz diese zu lösen seien in den liberalen Organisationen vorhanden. Leider dringe davon noch viel zu wenig nach außen, so Sprich.