Pressemitteilung vom 14.05.2004
Die Freiburger Jungen Liberalen (JuLis) fordern, die Planungen für eine Umgestaltung des Rotteckrings einzustellen.
Nach Ansicht der JuLis ist ein derartiges Groß-Projekt derzeit und in näherer Zukunft vollkommen illusorisch. Dazu erklärt der jungliberale Spitzenkandidat zur Kommunalwahl, Sascha Fiek: „In Zeiten knapper Kassen und angesichts der Tatsache, dass die Mittel von Bund und Land für solche Projekte gekürzt worden sind, werden wir uns einen neuen Rotteckring in der kommenden Legislaturperiode nicht leisten können.“ Dies gelte insbesondere, da ein solches Vorhaben in Anbetracht der Haushaltslage keine Priorität haben dürfte. „Stattdessen müssen wir vielmehr das zur Verfügung stehende Geld sinnvoller, zum Beispiel für die Sanierung von Schulen und im Sozialbereich, einsetzen,“ so Fiek weiter.
Den Bürgern wird nach der Auffassung der FDP-Jugendorganisation daher etwas vorgemacht, wenn zum jetzigen Zeitpunkt die Planungen fortgeführt werden, wodurch zudem weitere Kosten entstünden. Dies erwecke den falschen Eindruck, dass die Umgestaltung des Rings schon bald realisierbar sei. Diesbezüglich fordern die JuLis mehr Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte, gerade auch im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl: „Der Wahlkampf verführt viele Kandidaten dazu, Versprechungen zu machen, die später nicht eingehalten werden können. Doch gerade bei Themen wie der Umgestaltung des Rotteckrings dürfen wir die Wahrheit den Bürgern nicht verschweigen,“ meint Sascha Fiek.