Pressemitteilung vom 13.12.2003

Forderung nach nachgelagerten Studiengebühren stößt auf positive Resonanz

Die Jungen Liberalen (JuLis) Freiburg haben am 13.12. von 12:00 bis 14:00 Uhr in der Freiburger Innenstadt mit einer Aktion auf ihre Position zum Thema Studiengebühren aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „jetzt studieren, später zahlen“ wiesen die JuLis auf die Vorteile des von ihnen vertretenen Modells nachgelagerter Studiengebühren hin und kamen mit zahlreichen Passanten in’s Gespräch. Unterstützt wurden die Jungen Liberalen dabei von der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) der Albert-Ludwigs-Universität. Die überwiegende Mehrheit der angesprochenen Personen begrüßte den Vorschlag der Jugendorganisation, wonach Studenten sich nach Abschluss ihres Studiums an den Kosten ihrer Ausbildung beteiligen sollen. Diese Gebühren müssten in Raten abbezahlt werden und den Universitäten direkt zufließen.

Nils Meppen, Kreisvorsitzender der JuLis, sieht sich durch die große Zustimmung bestätigt: „Unsere Auffassung, dass ein Beitrag an den Studienkosten gerade im Hinblick auf Ausbildungsberufe, in denen junge Leute Geld für ihre Ausbildung bezahlen müssen, sozial gerecht ist, wird von vielen Menschen geteilt. Auch Studenten zeigen eine prinzipielle Bereitschaft zur Zahlung nachgelagerter Studiengebühren, wenn dadurch die Qualität des Studiums durch eine verbesserte Finanzausstattung der Universitäten gesteigert wird.“

Wichtig ist den Jungen Liberalen vor allem eine ehrliche Diskussion über die Kosten der Bildung und ihre Finanzierung: „Mit einer engstirnigen, totalen Ablehnungshaltung und einem Beharren auf Privilegien, wie es beispielsweise der U-Asta praktiziert, ist niemandem geholfen. Die Politik, die Universitäten und die Studenten dürfen sich neuen Ideen wie Werbung, Drittmittelfinanzierung oder auch nachlaufenden Studiengebühren nicht verschließen. Ideologische Vorbehalte müssen hierbei außen vor bleiben,“ so Meppen.